Dienstag, 12. Mai 2009
Das Dachgeschoß als Lebens(t)raum wurde in den vergangenen Jahren immer beliebter. Waren zu Beginn die Bauvorschriften für den Ausbau von Dachböden eher liberal, so hat sich nach einem massiven Anstieg von wuchtigen Ausbauten eine restriktivere Linie bei der Behörde durchgesetzt. Vielerorts wird der Wildwuchs an Dachgärten, Terrassen und Geschoßaufbauten kritisiert. Sogar die Aberkennung des Status als Weltkulturerbe für die Wiener Innenstadt stand so manches mal im Raum.
"Dachausbauten in Wien" vollständig lesen
Donnerstag, 7. Mai 2009

Wer durch die Annagasse in der Wiener Innenstadt geht, der sollte als Fußballfan kurz beim Haus Annagasse 3 Halt machen und innehalten.
Hier starb am 23.Jänner 1939 Mathias Sindelar war der Kopf des "Wunderteams", das den europäischen Fußball in den 30er Jahren prägte.
"Mathias "Papierene" Sindelar Sterbehaus" vollständig lesen
Montag, 27. April 2009
Wer Wien abseits der Touristenfallen der Innenstadt erleben möchte und auf gute Kost und gutes Bier wert legt dem sei das Fischerbräu empfohlen.
Die 1. Wiener Gasthofbrauerei befindet sich im 19. Bezirk (Döbling) an der Billrothstraße.
"Das Fischerbräu -" vollständig lesen
Freitag, 3. April 2009
Die Wiener Schottenabtei wurde 1155 von Herzog Heinrich II. gestiftet und war zunächst von iroschottischen Mönchen besiedelt, bevor im Jahr 1418 einheimische Benediktiner hier einzogen. Der Name "Schotten" blieb allerdings erhalten. Das Kloster überstand die Gefahren der Aufhebung zur Zeit Josephs II. wie während der
nationalsozialistischen Herrschaft unbeschadet.
Heute arbeiten die Wiener Benediktiner in der außerordentlichen und
in der Pfarrseelsorge der Erzdiözese Wien, pflegen Kunst und
Wissenschaft und betreiben das Schottengymnasium, eine der
renommiertesten Schulen Wiens. Auf der Grundlage der Aufträge des
Zweiten Vatikanischen Konzils bemühen sich die 19 Mönche in
besonderer Weise um die Pflege des benediktinischen Erbes, einer
zeitgemäßen Liturgie und um ein authentisches Leben als "Mönche
mitten in der Großstadt".
via kathpress
Mittwoch, 1. April 2009

Die Flaktürme im Augarten prägen das Bild des schönen barocken Gartens, der international wegen des Augarten Porzellans und den Wiener Sängerknaben weltweit bekannt ist.
Im 2. Weltkrieg wurden in Wien an drei Stellen Flaktürme zur Stadtverteidigung errichtet. Neben den beiden Flaktürmen im Augarten (2. Bezirk, Leopoldstadt), stehen zwei Flaktürme im Arenbergpark (3. Bezirk, Landstraße) und die letzten zwei Flaktürme befinden sich im Esterhazypark bzw. in der Stiftkaserne (6. Bezirk, Mariahilf und 7. Bezirk, Neubau). Die Ungetümer aus dem 2. Weltkrieg stehen ungenutzt im Augarten - viele angedachte Verwendungsmöglichkeiten wurden leider nie verwirklicht. Eine Sprenung der Kolosse ist nicht möglich. Der benötigte Sprengstoff würde große Teile des 2. Bezirks ebenfalls in Mitleidenschaft ziehen.
Montag, 30. März 2009
Das Café Museum hat zwar keine eigene Torte wie das Sacher und keine eigene Hymne wie das Café Hawelka, aber dennoch ist das Café Museum, Operngasse 7, 1010 Wien etwas Besonderes. Dieses Traditionscafé gibt es seit 1899. Am 19. April vor 110 Jahren nahm es seinen Betrieb auf.
Adolf Loos setzte mit seinem einzigartigen Stil den Grundstein für das Café Museum Als Wegbereiter der klassischen Moderne setzte Loos bei der Innenausstattung im Gegensatz zu der damals vorherrschenden ornamentalen Kunstrichtung auf Einfachheit und klare Formen. Anfang 1930 wurde die gesamte Innenausstattung des Kaffeehauses vom Architekten Josef Zotti verändert. 2003 konnte das Café Museum um rund eine Million Euro nach den Entwürfen von Adolf Loos rekonstruiert werden.
Das Café Museum bietet seinen Gästen ein reichhaltiges Café- und
Mehlspeisenangebot sowie eine umfangreiche Speise- und Getränkekarte.
Weiters stehen den Kunden rund 25 verschiedene heimische und
internationale Zeitungen bzw. Magazine sowie ein
Wireless-LAN-Internetzugang zur Verfügung.
Geöffnet hat das Café Museum von Montag bis Samstag, 8 bis 24 Uhr,
sowie an Sonntagen bzw. Feiertagen von 10 bis 24 Uhr.
Weitere Informationen: www.cafe-museum.at
 Der Saal der Wiener Staatsoper ist an Prunk kaum zu überbieten. Als Gast einer Vorstellung ist kaum vorstellbar, dass jedes Jahr innerhalb weniger Tage aus dem Opernhaus der bekannteste Ballsaal der Welt entsteht ...
Mittwoch, 25. März 2009
 Das Cafe Mumokka befindet sich inmitten des Museumsquartiers im Museum für Moderne Kunst (kurz: MuMoK). Ein schönes, helles und modernes Cafe lädt dazu ein vor oder nach dem Besuch des Museums für Moderne Kunst in Wien ein wenig zu verweilen und sich auszurasten.
Zu empfehlen ist auf jeden Fall das Frühstück im MuMoK - für einen guten Preis erhält man gut - und vor allem reichlich - zu Essen. Man sollte jedoch am Sonntag einkalkulieren, dass die jungen Kellnerinnen etwas übernachtig von der Samstagnacht sind und dadurch manches ein wenig länger dauert  .
Dienstag, 17. März 2009
Die 6 Flaktürme Wiens stehen immer wieder im Fokus für mögliche Restaurierungen, Modernisierungen und neue Verwendungszwecke. Der Flakturm im Esterhazypark (6. Bezirk, Mariahilf) beherbergt das Vivarium "Haus des Meeres"; nachdem die Pläne eines Hotels am Dach des Flakturms gescheitert sind, gibt es nun die Idee eines zweigeschossigen Dachrestaurants ...
"Das durch Bombentreffer beschädigte Dach soll saniert werden.
Das Haus des Meeres möchte am Dach ein Restaurant bauen. Das Relikt
aus dem 2. Weltkrieg müsste dafür um zwei Geschosse aufgestockt
werden. Ein leicht gewellter Aufsatz, der wie ein stilisierter Manta
Rochen aussieht, mit Ausgang auf die Freiterrasse könnte das
Dachgeschoss abschließen. Auf mehreren Ebenen sollen Loungebereich,
Restaurant und eine Cafe Bar untergebracht werden. Durch ein
tropisches, neun Meter tiefes Großaquarium führt ein Aufzug ins
Restaurant. Als Entlastung des Innenliftes plant das Haus einen
außenliegenden Panoramalift, der den Esterhazypark, die neue Terrasse
und das neue Restaurant verbinden soll."
via ots.at
Dienstag, 10. März 2009
 Wer noch ein Geschenk aus Wien mitnehmen möchte, der sollte den Süßwarenhersteller Manner nicht vergessen. Was Salzburg die Mozartkugeln ist in Wien die Mannerschnitte.
Das zartrosa Päckchen mit Haselnussschnitten gehört in Wien einfach dazu - zum Wandern, zum Besuch im Schwimmbad oder im Kino.
Der Mannershop am Stephanplatz bietet das gesamte Sortiment von Manner auf einen Blick und ist dabei nicht allzu teuer.
Mittwoch, 4. März 2009
 Jaja, auch an altehrwürdigen Institutionen, wie den Wiener Kutschern, den Fiakern, geht die Werbeflut nicht vorbei. Seit einigen Jahren bereits gibt es zuckerlrosa-farbene Fiakerkutschen mit Werbung für die bekannten Wiener Mannerschnitten ... oh tempora, oh mores ....
Freitag, 27. Februar 2009
 Der Heidenschuß befindet sich am Durchgang zwischen Freyung und Am Hof. Die Figur an der Hauswand erinnert an die erste Türkenbelagerung 1529. Nach wochenlanger Belagerung war es den Angreifern noch nicht gelungen eine Bresche in die Stadtmauern zu schlagen und die Wiener verteidigten ihre Stadt mit allen Mitteln.
Eines Tags meldete sich ein Überläufer beim Wiener Stadtkommandanten und erzählte vom Plan der Türken unterirdische Gänge unter die Stadt zu graben und danach die Stadtmauern zu sprengen. Um dieser Gefahr zu begegnen wurden in den Kellern Fässer mit Wasser oder Trommeln aufgestellt, um auf Erschütterungen durch Grabungsarbeiten aufmerksm zu werden.
Eines Nachts bemerkte der Bäckergeselle Josef Schulz in der Backstube wie die Würfel auf seiner Trommel sich zu bewegen begannen. Als er sein Ohr auf die Erde legte konnte er Grabungsgeräusche und Stimmengewirr hören - die Türken hatten sich bereits in die Stadt vorgegraben.
Eiligst lief er zur Wache und unter größter Anstrengung wurde ein Gegengang gegraben, die Türken nach kurzer Zeit gefunden und überrascht. Die meisten wurden getötet, der Rest geriet in Gefangenschaft. Der Minenstollen, bereits gut gefüllt mit Sprengstoff, wurde zugeschüttet und die Gefahr für Wien war vorerst gebannt.
An diese Begebenheit erinnert bis heute der Heidenschuß.
Sonntag, 22. Februar 2009
 Die Ruprechtskirche ist Wiens älteste erhaltene Kirche. Erbaut im romanischen Stil liegt sie heute am Rande der Wiener Partymeile Bermuda-Dreieck mit Blick auf den Schwedenplatz.
Die Kirche liegt innerhalb der Grenzen des ehemaligen Römerlagers Vindobona und gilt nach dessen Untergang als erstes Zentrum der neuen Stadt Wien. Trotz mehrfacher Umbauten und Beschädigungen durch Feuer und Krieg, ist die Kirche nach wie vor eine sehenswerte romanische Kirche mit dem ältesten erhaltenen Glasfenster Wiens.
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